Tunnel Schweiz

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  • 1Tunnel Schweiz
  • 2Schweizer Alpenpass und Tunnel - ein Überblick
  • 3Schweiz Alpenpass oder Tunnel - Die Qual der Wahl
  • 4Tunnel von der Schweiz nach Italien
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Tunnel Schweiz

Die geografischen Örtlichkeiten in der Schweiz sind der Grund dafür, weshalb es in dem Land so viele Tunnel gibt. Es sind die Alpen, die zwischen dem nördlichen und südlichen Teil eine Art Barriere darstellen. Das Gebirge nimmt mehr als die Hälfte der gesamten Fläche ein und kann von Reisenden nur mit Hilfe eines Tunnelsystems durchquert werden.

Die Tunnel der Schweiz spielen nicht nur für Autofahrer, sondern auch für den Bahn- und Gütertransport eine wichtige Rolle. Wir beschäftigen uns in den nächsten Abschnitten mit den Schweizer Alpenpässen und Tunneln und erklären, worauf man bei der Durchfahrt achten muss.

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Die Schweiz und ihre Tunnel

Messungen des Jahres 2020 haben ergeben, dass jährlich etwa sechs Millionen Autos und Lastwagen die Strecke durch den Gotthard Tunnel in der Schweiz nutzen. Anhand der Zahl wird die Relevanz der Straßentunnel des Landes deutlich.
Die Unterführungen sind ein fester Bestandteil des Straßensystems und sind nicht nur für den Verkehr, sondern auch für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Beim ältesten Tunnel handelt es sich um das sogenannte „Urnerloch“, das sich bereits im Jahr 1708 im Bau befand. Danach folgten viele weitere Unterführungen, die das Straßennetz der Schweiz heute zu dem machen, was es ist.
Die „Tunnels“ - wie die Strecken im Schweizer Hochdeutsch so oft genannt werden - gelten als Verbindungsstück vieler Regionen und Städte.

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Schweizer Alpenpass und Tunnel - ein Überblick

Die Schweiz wird nicht ohne Grund auch als das Land der Tunnel bezeichnet - es gibt insgesamt rund 1200 von den Unterführungen. Die meisten davon befinden sich in Betrieb, einige werden allerdings auch noch gebaut oder gewartet.
Auf der folgenden Karte ist auf einen Blick zu sehen, dass die verschiedenen Unterführungen quer durch das Land verlaufen. Sie verbinden die Schweiz mit den umliegenden Ländern, wie Italien oder Frankreich. Große Städte, wie Genf, Basel, St. Gallen oder Zürich, dienen oftmals als wichtige Knotenpunkte. .

Autobahnen & Tunnel in die Schweiz

Mautgebuhren.de
Detail-Karte Autobahnen & Tunnel in die Schweiz

Wie bereits zuvor erwähnt, werden die Tunnel der Schweiz nicht nur von Autofahrern durchquert. Es gibt einige Züge, unter anderem auch die für den Güterverkehr, die sich durch die Unterführungen des Landes begeben. Bei der Auflistung der Schweizer Tunnel wird deshalb zwischen Straßen- und Bahntunnel unterschieden.
Aufgrund der Anzahl an Tunneln erwähnen wir nur die Strecken in der Liste, die sich aufgrund ihrer Länge abheben. Bei den längsten Straßentunneln handelt es sich um folgende Strecken:

  • Gotthard Tunnel, Autobahn A2 (16,9 Kilometer)
  • Seelisberg, Autobahn A2 (9,2 Kilometer)
  • San Bernardino, Autobahn A13 (6,5 Kilometer)
  • Großer St. Bernhard, Grenze Italien (5,7 Kilometer)
  • Kerenzerberg, Autobahn A3 (5,7 Kilometer)

Zu den längsten Bahntunneln zählen folgende Unterführungen:

  • Gotthard-Basistunnel (57,1 Kilometer)
  • Lötschberg-Basistunnel (34,6 Kilometer)
  • Simplon (19,8 Kilometer)
  • Vereina (19,0 Kilometer)
  • Ceneri-Basistunnel (15,4 Kilometer)
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Schweiz Alpenpass oder Tunnel - Die Qual der Wahl

Aufgrund der Vielzahl an Tunneln und Pässen in der Schweiz können Reisende zwischen verschiedenen Optionen wählen. Es gibt schließlich nicht nur die Möglichkeit, über die Autobahn in die Schweiz zu fahren. Man kann sich auch für eine Reise mit der Bahn entscheiden und einen der vielen Eisenbahntunnel dazu nutzen. Die Entscheidung hängt in der Regel von der Reisedauer im Personenverkehr ab.

Beim Tessin handelt es sich beispielsweise um einen Kanton in der Schweiz, der sich im Süden der Alpen befindet und bei Urlaubern beliebt ist. Falls man sich dazu entschließt, von Luzern aus mit dem Zug in die Region zu fahren, benötigt man dafür etwa 2,5 Stunden. Die Fahrt mit dem Auto dauert nur etwa 2 Stunden.

Bei der Überlegung sollte man allerdings immer bedenken, dass sich die Fahrzeit aufgrund gewisser Ereignisse auf den Straßen (Stau, Reinigungsarbeiten etc.) deutlich verlängern kann.

Der Gotthard Tunnel in der Schweiz

Der Gotthard Tunnel spielt nicht nur für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), sondern für das allgemeine Verkehrs- und Transportwesen in der Schweiz eine wichtige Rolle. Der Basistunnel gilt als längste Strecke und stellt eine wichtige Verbindung in eines der Nachbarländer dar.

Längster Tunnel der Schweiz

Nach derzeitigem Stand handelt es sich beim Gotthard Basistunnel seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2016 um den längsten Eisenbahntunnel der Welt. Gemeinsam mit dem Ceneri-Basistunnel bilden die beiden Strecken eine Alpentransversale von Nord nach Süd. Dank der Verbindung können sowohl Menschen als auch Transportgüter schneller durch das Land befördert werden.

Der Straßentunnel verfügt mit seinen beinahe 17 Kilometern ebenfalls über eine beachtliche Länge. Da es in dem ein oder anderen Teilstück des Tunnels immer wieder zu Wartungsarbeiten kommt, wird derzeit eine zweite Röhre gebaut, die parallel zum ursprünglichen Tunnel verläuft. Das Projekt soll bis zum Jahr 2029 fertiggestellt werden.

Ein Kleber fur Schweiz

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Tunnel von der Schweiz nach Italien

Beim Gotthard Tunnel handelt es sich um eine der Verbindungen, die Urlauber von der Schweiz bis nach Italien führt. Genau genommen reist man dabei von Basel bis ins benachbarte Chiasso.

Als Alternative steht der San Bernardino Tunnel im Osten der Schweiz zur Verfügung, um ins italienische Ausland zu gelangen. Für die Nutzung beider Tunnel wird eine Gebühr in Form der Vignette fällig. „Vignette Schweiz in 2 Minuten kaufen“ ist jetzt auch online möglich.

Tunnel in der Schweiz - Vorsicht ist geboten

Damit die Fahrt durch die Berge sicher vonstattengehen kann, muss man sich als Autofahrer an wichtige Vorgaben halten. Was die Geschwindigkeit betrifft, gilt für PKWs eine Begrenzung von 80 km h.

Die Verkehrsregeln beim Fahren im Tunnel besagen auch, dass der Sicherheitsabstand ständig eingehalten und das Abblendlicht angeschaltet sein muss. Noch Da vor allem die älteren Tunnel in der Schweiz regelmäßig gewartet und nachgerüstet werden, gelten sie als sichere Verbindungen. Durch eine Investition von etwa 1,6 Milliarden Franken bis zum Jahr 2025 werden die Strecken stetig verbessert und modernisiert.

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