Vignette und Maut in Kroatien - Überblick

Vignette und Maut in Kroatien - Überblick

Vignette Kroatien - Alle Informationen

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über die mautpflichtigen Straßen in Kroatien. Die Maut kann leider noch nicht im Voraus bezahlt werden.

Wenn Sie mit dem Auto nach Kroatien reisen, benötigen Sie grundsätzlich immer eine Vignette für Slowenien. Diese Vignette können Sie über den unten stehenden Button bei uns bestellen.

Maut in Kroatien: Autobahngebühr und Vignettenpflicht im Überblick



Wer einen Urlaub in Kroatien plant und mit dem Auto anreist, sollte nicht nur an die notwendigen Papiere, sondern auch an die Maut in Kroatien denken. Da sich das Land innerhalb der letzten Jahrzehnte zu einem äußerst beliebten Urlaubsziel etabliert hat, nehmen Touristen die Autobahngebühren in Kauf, um möglichst schnell in Gegenden wie Istrien, Dalmatien oder der beliebten Kvarner Bucht anzukommen.

Bei Kroatien handelt es sich bislang um ein vergleichsweise günstiges Reiseziel. Zur Berechnung des Reisebudgets zählen auch die Gebühren, die für die PKW Maut anfallen. Da es in Kroatien ein festes Mautsystem gibt und die Kosten unter anderem von den zurückgelegten Kilometern abhängen, kann man durch eine kluge Routenplanung einiges sparen. Falls man bereits vorab weiß, wie hoch der Mautbetrag sein wird, kann man überlegen, welche Autobahnen man umfahren kann oder ob sich eine Strecke mit Vignette, wie beispielweise die aus Slowenien nach Kroatien, preislich mehr lohnt. Wir haben für Sie die wichtigsten Infos und Preise zur Maut in Kroatien zusammengefasst. Damit sind Sie bestens auf die anstehende Reise vorbereitet und werden nicht von ungeahnten Kosten überrascht.

Mautstraßen in Kroatien – Karte mit allen Strecken

Kroatien verfügt als Land im Südosten Europas über mehrere Nachbarländer. Aus diesem Grund gibt es unzählige Grenzübergänge und Straßen, die von Reisenden aus verschiedenen Richtungen genutzt werden können. Das Autobahnnetz in Kroatien setzt sich aus mehr als 1300 Autobahnen zusammen verbindet wichtige Orte und Städte miteinander. Damit Sie sich einen besseren Überblick über die Lage und die Reisemöglichkeiten vor Ort verschaffen können, halten wir eine Karte mit allen Strecken für Sie bereit. Anhand des Straßennetzes wird ersichtlich, welche Mautkosten zur Weiterfahrt anfallen und wie genau die Gebühren an den Mautstationen berechnet werden.

Mautsystem in Kroatien – So funktioniert’s

Zugegebenermaßen ist es nicht einfach, die Kosten, die für die Maut Kroatien anfallen, im Voraus zu berechnen. Das System, das sich dahinter verbirgt, ist zwar eindeutig geregelt, der tatsächliche Preis wird allerdings erst nach der gefahrenen Strecke berechnet. Es gibt demnach keinen Pauschalpreis, da die Gebühren von mehreren Faktoren abhängig sind. Auch, wenn man vorab also nicht genau sagen kann, wie viel man an den Mautstellen bezahlen wird, kann man trotzdem einen groben Preis berechnen und diesen bei der Budgetplanung als Richtwert nutzen.

Die klassische Autobahnvignette gibt es in Kroatien nicht. Anstelle dessen erhalten Reisende bei der Auffahrt auf die Autobahn ein Ticket und beim Verlassen werden anhand des Scheins die anfallenden Gebühren berechnet. Anhand des Prinzips ergeben sich jedoch einige Fragen. Für wen gilt die Maut? Auf welchen Straßen muss man die Gebühren bezahlen? Werden die Kosten an der Mautstelle pro Kilometer oder pro Strecke berechnet? Für diese und weitere Fragen stellen wir Ihnen in den nächsten Abschnitten die wichtigsten Informationen zur Verfügung.

Wie berechnet man die Preise?

Um die Autobahnmaut in einem Urlaubsland wie Kroatien berechnen zu können, muss man zunächst klären, welche Fahrzeuge die Zahlung überhaupt leisten müssen. Die Tatsache, dass man in Kroatien keine Vignette benötigt, gilt bereits als erster Hinweis dafür, dass in dem Land einige Regelungen anders gehandhabt werden. Beschäftigt man sich also mit der Frage, welche Fahrzeugkategorien die Mautgebühren in Kroatien begleichen müssen, stellt man schnell fest, dass so gut wie jeder davon betroffen ist. In vielen Ländern sind Motorradfahrer von der Maut- oder Vignettenpflicht ausgeschlossen. Diese Regelung gibt in es Kroatien allerdings nicht. Als erster Faktor zur Berechnung der Maut wird demnach betrachtet, über welche Fahrzeugkategorie man verfügt. Die einzelnen Kategorien reichen von Motorrädern (Quads und Trikes eingeschlossen) bis hin zu Fahrzeugen mit mehr als drei Achsen. Auf die einzelnen Kategorien gehen wir im nächsten Anschnitt genauer ein.

Der zweite Punkt, der bei der Kalkulation der Mautgebühr berücksichtigt werden muss, ist die gefahrene Strecke. Die Preise werden je nach Streckenabschnitt individuell berechnet. Sie sind zudem nicht das ganze Jahr über gleich. Je nach Saison (Sommer vs. Winter) findet eine Aktualisierung der Gebühren statt. Für Urlauber ist wichtig, sich deshalb nicht auf die Gebühren der vergangenen Monate zu verlassen, sondern stets die aktuellen Mautpreise zu prüfen. Auch zu den Strecken und Preisen haben wir nachfolgend einen Überblick für Sie erstellt.

Einfluss der Fahrzeugkategorien

Die Höhe der Gebühren richtet sich nicht nur nach der zurückgelegten Strecke, sondern auch nach der Fahrzeugkategorie. Laut kroatischem Mautsystem gibt es insgesamt fünf Hauptkategorien mit Untergruppen. Für Motorräder oder PKWs fallen geringere Gebühren an. Die Kosten pro Kilometer steigen je nach Fahrzeughöhe und Gesamtgewicht an. Die Tatsache, ob ein Fahrzeug über einen Anhänger verfügt, spielt bei der Berechnung ebenfalls eine Rolle. Es gibt also folgende Fahrzeugklassen:

  • Klasse 1a: Motorräder (Quads und Trikes eingeschlossen)

  • Kategorie i: Kfz mit 2 Achsen, Höhe: max. 1,90 Meter, Gewicht: max. 3,5 Tonnen

  • Kategorie ii a: Kfz mit 3 Achsen oder mehr, Höhe: max. 1,90 Meter, Gewicht: max. 3,5 Tonnen

  • Kategorie ii b: Kfz mit 2 Achsen, Gewicht: max. 3,5 Tonnen, höher als 1,90 Meter (ohne Anhänger)

  • Kategorie iii a: Kfz mit 2 oder 3 Achsen, über 3,5 Tonnen zGG

  • Kategorie iii b: Kfz mit 2 Achsen, Gewicht: max. 3,5 Tonnen, höher als 1,90 Meter (Anhänger und Wohnmobile)

  • Kategorie iv: Kfz mit 3 oder mehr Achsen, höher als 1,90 Meter, über als 3,5 Tonnen zGG

Mautrechner für Kroatien - Preise für 2022

Die Preise für die Maut sind von den gefahrenen Strecken auf der Autobahn abhängig. Falls man sich nur ein äußerst kurzes Stück auf der Autobahn bewegt oder diese vielleicht völlig umfahren kann, fallen die Kosten gar nicht erst an. Dies trifft häufig bei einer Fahrt in den nördlichen Teil Kroatiens zu. Falls man auf dem Weg nach Dalmatien im Süden ist und man sich dazu durchgehend auf der Autobahn A 1 hält, ist das Gegenteil der Fall und die Kosten steigen an. Die tatsächlichen Mautgebühren hängen somit nicht einzig und allein von den vorgegebenen Preisen, sondern auch von der Fahrtroute ab.

Im Internet sind zahlreiche Listen zu finden, in denen die Gebühren je nach Strecke und Fahrzeugkategorie aufgeführt sind. Da bestimmte Routen in der Nähe der Hauptstadt, wie „Zagreb Split Dubrovnik" oder „Bregana Zagreb Lipovac", besonders beliebt sind, konzentrieren wir uns auf die Strecken, die für Urlauber relevant sind und listen dazu die Preise zur Straßennutzung für die Kategorie i (PKW) auf. Die Preise sind in Euro angegeben. Da der Wechselkurs jedoch schwankt, können auch die Zahlen leicht abweichen (noch bis zum 1. Januar 2023). Die genauen Angaben sind ohne Gewähr und ändern sich saisonal.

  • A1 Zagreb - Split - Dubrovnik (Čarapine): 31,22 Euro

  • A3 Bregana - Zagreb - Lipovac: 17,23 Euro

  • A9 Umag - Pula: 5,92 Euro

Bei der Berechnung der Preise müssen nicht nur die Fahrten auf den Autobahnen, sondern auch die Mautgebühren für Brücken oder Tunnel berücksichtigt werden. Die Kosten für deren Nutzung gelten wiederum für PKWs der Kategorie i und können je nach Wechselkurs schwanken (noch bis zum 1. Januar 2023):

  • Mirna Brücke (zwischen Nova Vas und Višnjan): 3,36 Euro

  • Sveti Ilija Tunnel (Gespanne Split - Dalmatien): 2,96 Euro

Wie bereits erwähnt, umfassen die genannten Preise nur einen kleinen Teil der mautpflichtigen Strecken. Befährt man mehrere davon, müssen die Mautgebühren der einzelnen Straßen und Bauwerke addiert werden. Falls Sie Hilfe bei der Berechnung benötigen, können Sie beispielsweise den ADAC Ratgeber nutzen oder eine Beratung anfragen. Auf Twitter oder Facebook tauschen sich Urlauber auch des Öfteren über ihre persönlichen Erfahrungen mit den Mautgebühren aus. Die Social-Media-Kanäle bieten demnach eine weitere Möglichkeit, um Kontakt zu anderen Reisenden oder Experten herzustellen.

Videomaut Kroatien

Eine Videomaut, wie man sie aus Ländern wie Österreich oder Slowenien kennt, gibt es in Kroatien nicht. Anstelle dessen wird die anfallende Gebühr für Reisende aus Deutschland anhand des zuvor beschriebenen Systems berechnet. Sobald man eine gebührenpflichtige Autobahn, einen Tunnel oder eine Brücke nutzt, erhält man dafür ein Ticket. Bewahren Sie dieses gut auf. Am Ende der Strecke werden die Kosten anhand des Tickets berechnet. Man zahlt entweder in Bargeld oder mit Karte an einem Automaten oder begibt sich dazu an einen Schalter, der mit dem zuständigen Personal besetzt ist. Wer bargeldlos bezahlen will, benötigt dazu einen bestimmten Transponder (Toll Collect System ETC).

Ab 1. Januar 2023 ergibt sich in Kroatien eine große Veränderung, die auch vor den Mautgebühren nicht Halt macht. Das Urlaubsland führt ab diesem Zeitpunkt den Euro ein. Eine Umrechnung von Kuna in Euro ist demnach nicht mehr notwendig. Man kann zwar bereits jetzt an den Automaten die Gebühren in Euro bezahlen, erhält allerdings die Landeswährung Kuna zurück. Dies wird vermutlich mit den Änderungen im kommenden Jahr angepasst.

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