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Österreichs Öffentliche Verkehrsmittel - Emissionsfreie Busse

Österreichs Öffentliche Verkehrsmittel

Österreich wird 250 Millionen Dollar für emissions-freie Busse investieren und damit Möglichkeiten für batteriebetriebene und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge, Fahrzeugteile und Dienstleistungen eröffnen.

Österreichs Konjunkturprogramm, ein von der EU finanziertes Instrument zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie, zielt darauf ab, Initiativen für einen umweltfreundlichen und digitalen Wandel im Einklang mit den Umweltzielen der EU zu fördern. Ein Schwerpunkt des Plans ist die Finanzierung von 960 Millionen Dollar für emissions-freie Mobilitätsprojekte.

Die erste Teilbetrag wird für die Beschaffung von schätzungsweise 600 emissions-freien Bussen für den öffentlichen Nahverkehr und die dazugehörige Infrastruktur in Höhe von 285 Millionen Dollar verwendet, von denen 160 Millionen Dollar für das Jahr 2022 vorgesehen sind. Öffentliche Zuschüsse für die Anschaffung von batteriebetriebenen Elektrobussen, mit Wasserstoff angetriebenen Brennstoffzellenbussen und Oberleitungs-Elektrobussen werden von der österreichischen Regierung auf der Grundlage von Vorschlägen förderfähiger österreichischer Unternehmen, einschließlich Busbetreibern, Verkehrsinfrastrukturunternehmen und Anbietern öffentlicher Verkehrsmittel, vergeben.

Grund für diese Ausgaben ist die Übernahme der EU-Richtlinie Clean Vehicle Directive (CVD) durch Österreich. Die österreichische Durchführungsverordnung zu dieser EU-Richtlinie schreibt vor, dass ab 2021 45 % aller öffentlich beschafften Busse des öffentlichen Nahverkehrs dem Standard eines "sauberen Busses" entsprechen müssen, der mit Strom, Wasserstoff, Biokraftstoff, synthetischem Kraftstoff, Erdgas oder Flüssiggas betrieben wird.

Vienna, Austria - June 2022 Moon power electric charging power station for electric cars on display

Vienna, Austria - June 2022 Moon power electric charging power station for electric cars on display

Außerdem muss die Hälfte dieser Fahrzeuge emissionsfrei sein. Ab dem zweiten Quartal 2026 steigt die Verpflichtung zur Beschaffung "sauberer Busse" auf 65 %, wobei wiederum mindestens die Hälfte emissionsfreie Fahrzeuge sein müssen. Der Verordnung zufolge müssen bis zum zweiten Quartal 2026 mindestens 650 emissionsfreie Linienbusse auf den Straßen unterwegs sein.

In Punkto Privat-Verkehr darf nicht vergessen werden zu erwähnen, das bestimmte emissions-freie Fahrzeuge (z.B. mit Elektro-Antrieb, Wasserstoff und dergleichen) schon seit einiger Zeit von Mautverpflichtungen ausgeschlossen sind. Nachfolgend sind einige Projekte, die voraussichtlich von den neuen EU-Fördermitteln profitieren werden:

  • Österreichs größtes öffentliches Busverkehrsunternehmen, Postbus, führt 2019 ein Pilotprojekt für mit Wasserstoff angetriebenen Brennstoffzellenbussen in der Stadt Graz durch. Im Zuge der Ausweitung dieses Projekts wird Postbus, das sich im Besitz der Österreichischen Bundesbahnen befindet, voraussichtlich umfangreich in Busse, Elektrolyse und Tankstellen investieren.
  • In Zusammenarbeit mit Postbus hat das Land Kärnten im Jahr 2020 "H2 Kärnten" ins Leben gerufen, um den emissionsfreien öffentlichen Busverkehr mit lokal produziertem grünem Wasserstoff zu fördern. Das Konsortium hat bisher fünf mit Wasserstoff angetriebenen Brennstoffzellenbusse angeschafft und plant, das Projekt deutlich auszuweiten.
  • Die Wiener Stadtwerke (Wien Energie) haben 2021 die erste Tankstelle für Wasserstoffbusse und -lastwagen in der Stadt errichtet, weitere sollen folgen, sobald die Zahl der Wasserstoffbusse steigt.
  • Die Wiener Linien kündigten die Umstellung auf eine Flotte von mehr als 400 emissionsfreien Bussen an, die sofort beginnen und ab 2026 beschleunigt werden soll, wenn die Anschaffung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren eingestellt wird.

Die Wiener Stadtwerke haben 2021 die erste Tankstelle für Wasserstoffbusse in der Stadt errichtet

Chancen bestehen für Unternehmen, die batteriebetriebene und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge, Fahrzeugteile und Dienstleistungen sowie Tankstellen, Ausrüstung, Wasserstoffproduktion und -speicherung und andere Infrastrukturen anbieten.

Das öffentliche Beschaffungswesen in Österreich kann, wie in den meisten Ländern, schwierig zu handhaben sein. Um erfolgreich zu sein, finden Sie hier zwei nützliche Tipps:

  1. Vergewissern Sie sich erstens, dass die einkaufende Stelle Ihr Unternehmen als potenziellen Lieferanten identifiziert, wenn sie ihre Vorabrecherche durchführt. Angebote von Unternehmen, die nicht als potenzielle Lieferanten vorqualifiziert sind, werden nicht berücksichtigt.
  2. Zweitens müssen US-Unternehmen sowohl ihr Engagement als auch ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Dies bedeutet, dass sie entweder eine Niederlassung in Österreich gründen oder einen lokalen Vertreter oder Händler finden müssen, der der einkaufenden Stelle bekannt ist.

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